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06.11.2021

10. Spieltag der Swiss Poker League bei der HSOP in Zizers

Verfolgt den gesamten Spieltag in unserem Youtube Stream hier:

23.10.2021

9. Spieltag der Swiss Poker League im Poker Club Foif Drü in Effretikon

Verfolgt den gesamten Spieltag in unserem Youtube Stream hier:

09.10.2021

8. Spieltag der Swiss Poker League im Prestige Poker Club in Dietlikon

Verfolgt den gesamten Spieltag in unserem Youtube Stream hier:

25.09.2021

7. Spieltag der SPSA im Gentelmen's Poker Club in Bern

Verfolgt den gesamten Spieltag in unserem Youtube Stream hier:

Mit den wundervollen Co-Hosts Federico und Kevin. Hier noch ein paar Eindrücke:

11.09.2021

6. Spieltag der SPSA im Pokerclub St.Gallen

Verfolgt den gesamten Spieltag in unserem Youtube Stream hier.

Zum ersten Mal im kommentierten LiveStream; zwar immer noch mit vielen Äähms und Verklickern dafür mit immer weniger Lags, und technischen Schwierigkeiten findet ihr in Zukunft immer alle Action Live auf unserem Youtube Kanal.

Hier noch einige Eindrücke vom heutigen Event.

28.08.2021

5. Spieltag im UG

 

Die Spieler finden sich zahlreich ein ab 10:15. Es herrscht gute Laune trotz der für Pokerspieler frühen Stunde. Am SPSA Desk können sich nun die Mannschaften entsprechend ihrer heutigen Aufstellung anmelden und erhalten ihre Tagespässe.

 

Heute wird zum ersten Mal am SPSA Smart Table gespielt. Darum sind heute nur immer die aktiven Spieler im Ring zugelassen.

 

Kurz vor 11 Uhr setzen sich die ersten Spieler an die Tische. Präsident Sascha Kouba bedankt sich im Namen der SPSA für das vollständige Erscheinen. Er erinnert daran, dass unser Verband lediglich die Summe aller Mitglieder ist und es wahnsinnig hilft, wenn alle Spieler aktiv über das Spielgeschehen berichten, fleissig in den Social Media posten. Mit der Struktur der Swiss Poker League besteht nämlich eine reelle Chance für Pokerspieler in der Schweiz eine echte Profikarriere anzugehen. So ist gerade die Medienpartnerschaft mit Blick eine einzigartige Möglichkeit finanzstarke Partner zu gewinnen und so die Preispools zu erhöhen.

 

Das Spiel startet und es werden alle drei Tische aufgezeichnet. Dies sorgt bereits für reges Interesse bei den Zuschauern, die so die Action live mitverfolgen können. Es steht also bereits fest, dass ein Live Stream so bald als möglich angestrebt wird.

 

Erwartungsgemäss gibt es durchmischte Reaktionen auf die Spielart mit den Smart Tables von den Spielern, die grösstenteils das klassische Live-Spiel gewöhnt sind, mit physischen Karten und Chips. Insgesamt aber kommen alle damit zurecht, obschon einige kleine Problemchen auftauchen. Die Karten werden beispielsweise momentan vor neugierigen Blicken geschützt mit einer Sichtschutzfolie. Diese bedeckt einen Teilbereich jeden Tablets. Bei versehentlichem runterziehen des Screens kann es allerdings passieren, dass die Karten eines Spielers aus dem geschützten Bereich geraten und somit für den Nachbarspieler sichtbar werden. Dies wird nach dem Spieltag mit einer Erweiterung der Folie gelöst. Natürlich werden aber grundsätzlich Verhandlungen mit einem Onlinepartner geführt, der dann seinen Client zur Verfügung stellt und Anpassungen am Aussehen vornimmt. So sollen die Hole Cards dann nur noch auf Button-Druck angezeigt werden. Bis eine solche Partnerschaft feststeht, werden wir allerdings weiterhin mit dem soweit sehr guten bestehenden Client weiterarbeiten.

 

Erster Seat open des Tages ist bei Another Poker zu verzeichnen, wo ihr Spieler mit Ace King gegen 9 und 5 gerät und sein Gegner irgendwie nicht schafft loszulassen.

 

Prestige Poker Pro Teams Errol muss sich kurz danach auch verabschieden

 

Suited Connectors hat Pech – Hubi erhält zwei schwarze Könige und bekommt einen Caller auf seinen Raise. Der Flop ist komplett monochrome, alles Herz. Conti-Bet von Hubi wird bezahlt und ebenfalls sein All-In im Turn. Der Gegner hält Ace 7 in Herz und der River bringt keine Hilfe – Seat open für das Schwyzer Team.

Mumi vom Team PP Ebikon erwischt JJ under the gun und pusht knapp 15 BB All-In. Zu seinem Unglück wacht PokerAcademy mit KK im Button auf und snappt. Keine Hilfe vom Board und Mumi ist Seat Open.

 

Die Geschwindigkeit des Spiels wird auf ungefähr dreimal  schneller eingeschätzt von den Teilnehmern. Dies könnte zu einer Verkürzung der Spieltage führen, was besonders den Anreisenden von weiter her zugunsten kommen würde. Dies wird an der nächsten Sitzung in der Sportkommission besprochen.

 

Um 13:40 erhält das Generalsekretariat Meldung, dass die Teamshirts angekommen sind und es macht sich sofort jemand auf den Weg diese endlich abzuholen.

 

Nächster Seat Open ist Next Level – Stefan stellt ein kleines Ass rein, mit weniger als 10 BB und Queens bezahlen.

 

PokerAcademy sind nächster, nach Push mit AK callt KQ und im Flop sofort die Dame bedeuten das Aus für heute für Kaspar. Gerade darauf ist Valerio vom gleichen Team mit 55 Auto-All-In und PokerAcademy verabschieden sich.

 

Next Limit bekommt mit seinen 3 BB eine schöne Hand mit AK und wird von J2 Suited bezahlt. Flop bringt AJ2 und sogar noch zwei Clubs somit kickt Sebi vom PP Ebikon das Team Next Limit raus.

 

Rifat vom Golden Run pusht nach einem Openraise vo PP Pro Team mit A9 All-In und wird von dessen 66 bezahlt, das Board bringt weder Ass noch 9 und somit ist Golden Run für heute raus.

 

A6 push von Sebi PP Ebikon wird von AK bezahlt und ist ebenfalls Seat open. Alle drei Tische jetzt Heads-Up.

 

UG Pokerclub wechselt nochmal Roger Gertschen ein.

 

Tisch B ist zu Ende. Team Broccoli hat den Tisch für sich entschieden! Gratulation gilt aber auch dem Runner Up PP Pro Team.

Tisch A zu Ende Golden Run ist erster und Rounders platz zwei.

Tisch C endet mit dem Gewinner UG Pokerclub gegen Team Broccoli.

 

Demnach steht fest in Heat 1 sind mit 18 Punkten Team Broccoli am erfolgreichsten, gefolgt von Golden Run mit 17 und UG mit 16.

 

Heat 2 startet pünktlich um 15:30 Uhr und alle Teams sind rechtzeitig erschienen.

 

Die zweite Aufstellung scheint merklich ruhiger, fokussierter. Es liegt beinahe eine ernste Atmosphäre in der Luft – die Leute sind zum gewinnen da!

 

Erste Seat open sind Fullring und Prestige Poker Team Freeroll.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es erreichen uns auch hier durchmischte Meinungen zum Smart Table. Es ist ein ungewohntes Spielerlebnis für eingefleischte Live-Pokerspieler. Es werden Sicherheitsbedenken geäussert, die sich aber, wie man zugibt, zum jetzigen Zeitpunkt wohl noch im Rahmen halten dürfen, bei der äusserst familiären Umgebung und bei dem überschaubaren Preispool um den es geht. Nichts desto trotz müssen alle Möglichkeiten zum Spielbetrug natürlich eingedämmt werden und deswegen wird vor allem einstimmig darüber gesprochen, dass eine Verzögerung des LiveStreams oder eine wirklich hermetische Trennung von Zuschauer- und Spielraum erstellt werden muss.

 

Was aber auch klar ist, ist dass das Interesse an dem Stream riesig ist. Alle Zuschauer tummeln sich an den Bildschirmen. Leute, die an den vorgängigen Events längst nach Hause gegangen wären, sind begeistert am mitfiebern. Die SPSA nimmt sich vor dieses Interesse so bald wie möglich entsprechend zu bedienen und ihren Youtube Kanal in einer attraktiven Form zugänglich zu machen.

 

Das Spiel unterdessen geht Schlag auf Schlag – es sind nurmehr jeweils zwei respektive drei Sportler an den Tischen. Auf Tisch f liefern sich GPC und das Team Basilik ein spannendes Heads-Up Gefecht mit ausgeglichenen Stacks.

 

GPC und Zero sind ebenfalls Heads- Up am Nachbartisch, hier ist ein 3 zu 1 Chiplead von Zero, welcher à la Big Stack Bully jeden Button raist.

 

Tisch D endet und Zero gewinnt gegen HSOP und PC Kings&Queens.

 

Tisch F ist zu Ende nach hartem Kampf zu Ende und Team Basilisk hat das Duell für sich entschieden.

 

Tisch E gewinnt Zero gegen GPC Bern.

 

Damit steht Zero als absoluter Tagessieger fest mit einer grandiosen Auftaktperformance von zwei ersten Plätzen haben die Kreuzlinger ihr Können eindrücklich unter Beweis gestellt!

 

Alles in allem ein erfolgreicher Tag mit 24 Teams - vielen Dank an alle!

24.0.2021

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Swiss Poker Sport Association (SPSA): Dank Medienpartnerschaft mit Blick starke multimediale Präsenz für den Poker-Sport

 

Poker ist ein Trendsport. Um diese Entwicklung weiter zu treiben, ist die SPSA eine dreijährige Partnerschaft mit der Blick-Gruppe eingegangen. Ziele: eine starke Präsenz des Pokerns in Schweizer Print- und Digitalmedien, weitere Etablierung eines positiven Poker-Images und Gewinnung neuer Zielgruppen.

Zürich, 24.08.2021 – Die SPSA ist der nationale Verband des Schweizer Pokersports. 2016 gegründet, steht sie für die Renaissance des Pokerns hin zu einem attraktiven und professionellen Wettkampf- und Breitensport. «Die Poker-Community ist in den letzten Jahren so stark gewachsen, dass man von einem Trendsport sprechen muss», sagt Sascha Kouba, Präsident der SPSA. «Unsere Medienpartnerschaft mit der Blick-Gruppe wird dazu beitragen, die Faszination für diesen mentalen Hochleistungssport in der Schweiz weiter zu steigern.»

Aktuell vereint die SPSA als Dachverband 25 Poker-Clubs aus den verschiedensten Regionen der Schweiz; insgesamt fast 10.000 aktive Spieler. Diese Mitglieder stellen die erste Profi-Nationalliga im Schweizer Pokersport, die Swiss Poker League (SPL). Über den Wettkampf hinaus sind die Liga-Spieltage nicht nur regelmässige Treffen der Community, sondern auch beliebte Events für Jung und Alt. Eine Saison geht jeweils von Ende August bis Ende Mai. Zum Inhalt der Medienpartnerschaft sagt Kouba: «Ab Ende August wird der Blick im Sportteil regelmässig die Ligaergebnisse der SPL veröffentlichen, ausserdem wird es beispielsweise spannende Verlosungen geben.» Die Medienpartnerschaft zwischen der Blick-Gruppe und der SPSA läuft über einen Zeitraum von drei Saisons bis Mai 2024.

Neben der SPL hat die SPSA weitere Veranstaltungen im Repertoire. Dazu gehören: der Swiss Poker Cup (SPC) als Meisterschaft für alle Hobby-Pokerspieler, die Championship of Online Poker Switzerland (COOPS) und die Swiss Matchpoker Championship (SMC). «Wir sind überzeugt, dass die Vermarktung von Pokerligen und -Events als zeitgemässe Sportveranstaltungen das Potenzial hat, einen Massenmarkt zu bedienen», so Kouba. «Das ist einer der Gründe, warum wir als noch sehr junger Verband in diese Medienpartnerschaft mit der Blick-Gruppe investieren.»

Die SPSA beschränkt sich bei ihren Tätigkeiten nicht auf die Organisation und Durchführung von Poker-Ligen und -Events. Sie bietet ihren Mitgliedern auch eine Boutique von Dienstleistungen. Dazu gehört beispielsweise die Unterstützung beim Aufbau des eigenen Spielbetriebes der Mitglieder-Clubs, bei der Entwicklung und Implementation von Prozessen und bei Kontakt mit Behörden. Mit einer selbstentwickelten Verbandssoftware können die Pokerclubs zudem ihren ganzen Spielbetrieb organisieren, ihre Mitglieder verwalten oder auch statistische Daten auswerten.

 

Pressekontakt:
Carsten Krenz
Mitglied des Präsidiums / Leiter Kommunikation
krenz@spsa.ch
+41 (0)79 770 76 69
www.spsa.ch

Am vierten Spieltag der Swiss Poker League (SPL) A haben sich exakt 30 Leute eingefunden um am Format RingGame teilzunehmen. Bei diesem Format geht es darum den eingesetzten möglichst kleinen Startstack möglichst hoch zu vervielfachen. RingGames und Tournaments sind bei den Echtgeldspielen die beliebtesten Formate und in der SPL wird versucht diesen Wurzeln möglichst nahe zu kommen, dabei aber dennoch den sportlichen Aspekt einer Teamleistung hervorzuheben.

 

 

Ganz andere Strategien sind gefragt und man merkt, wie diese Überlegungen in die Wahl der heutigen Aufstellung miteinfliessen.

 

Es werden aber auch Schwächen in der Punktebewertung bemerkt und diskutiert. So war zum Beispiel am zweiten Spieltag der Fall, dass insbesondere in der Schlussphase alle Spieler mit wenig Hoffnung auf eine Punkteplatzierung extrem aggressiv spielten und sich dadurch sogar einer als Punkteleader platzieren konnte, der in der Start- und Mittelphase aber überhaupt keine gute Performance abliefern konnte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es werden einzelne Möglichkeiten besprochen, wie man diesen unerwünschten Verzerrungen in der Punktewertung entgegenwirken könnte: So könne man Preflop Pot Limit spielen und erst Postflop auf No Limit wechseln. Damit werde klar das Postflop Spiel gefördert und zuviel Preflop Isolation, wie oft von Tournamentspielern praktiziert, stark reduziert. Was man zusätzlich oder alleinstehend ebenfalls einsetzen könne, sei eine Veränderung der Punktetabelle dahingehend, dass alle punkteberechtigt würden und somit ein kämpfen um einzelne Plätze sich immer noch lohnten, statt der 4 Plätze, die nicht punktberechtigt sind und gezwungen sind auf Alles-oder-Nichts zu schalten. Weiter wäre eine Idee, dass die Stacks über die Spieltage hinweg mitgenommen würden. So hätte jedes Team pro RingGame-Spieltag seine zwei Stacks von jeweils 1000 und alles was an einem Spieltag daraus vervielfacht werden kann, wird an den nächsten Spieltag mitgenommen. Damit würden die Strategien langfristiger ausfallen, was spannend ist, aber auch dem Pokergedanken mehr entsprächen, wo sich die besten Spieler erst über ihre langfristige Performance zeigen.

 

Es ist 18:30 und der Floor annonciert bei den Dealern die neue Regel der versteckten Anzahl Händen. An beiden Tischen zieht der Dealer verdeckt eine Karte mit einer Zahl, die die Anzahl Hände repräsentiert, die noch gespielt werden. Den Spielern bleibt sie versteckt, so sollen übermässige Pushs abgeflacht werden.

 

Auf Tisch A ist nach 10 Händen und auf Tisch B nach 9 Händen der heutige Spieltag beendet und Floorman Remo und Präsident Sascha eilen an die Tische um die Stacks zu zählen, Faktoren zu berechnen und somit die Siegerteams verkünden zu können.

 

Entsprechend werden Interviews geplant mit dem Erstplatzierten Suited Connectors Schwyz, sowie den beiden zweitplatzierten Underground Poker Club und PokerAcademy, die sich leider bereits früher verabschieden mussten.

01.12.2020

Let's go Switzerland! Match Poker Auftakt!

Das Match Poker Team Switzerland findet sich heute am Hauptsitz der SPSA in Zürich ein und misst sich am Nations Cup Qualifier 1 - Europe, mit den Mitstreitern Deutschland, Ungarn, Polen, Litauen und Österreich um sich hoffentlich für den Final zu qualifizieren.

Zum ersten Mal im Einsatz sind die neuen, eigens entworfenen SPSA-Tische mit Screens zur Nutzung der Match Poker Software, sowie Video- und Audiokommunikation.

Um 11:00 findet sich unser Team Captain Claudia Chinello zum Briefing ein und wird über die Umstände informiert, wie während der Corona-Zeit gespielt werden muss. Im Normalfall würden sich an einem Tisch nämlich immer alle 6 Nationen gegenüber sitzen und somit wäre die Gefahr von Collusion allein dadurch stark eingeschränkt. Zwar werden immer alle Hände in randomisierter Reihenfolge gespielt, jetzt in der momentanen Ausnahmesituation sitzen die Spieler eines Teams jedoch beisammen und könnten theoretisch Strategien austauschen, was während des Spiels nicht zulässig ist. Darum wird untereinander gar nicht kommuniziert und mit den Referees nur auf Englisch.

Das Schweizer Setup wird von den anderen Teams gelobt. Wie es scheint, ist aber eine zu aktuelle Version von Android auf den Geräten installiert, so dass die IFMP-Software Darstellungsprobleme hat. Es wird eine Weile versucht, das Problem zu beheben, aber es wird keine Lösung gefunden, so dass einige Spieler auf den eigenen Handys spielen und andere gezwungenermassen mit der eingeschränkten Sicht auf dem Screen antreten müssen. Das ist ganz besonders ungeschickt, da zwei Plätze nicht sichtbar sind, und unsere Spieler die Höhe des gesetzten Betrages der Gegner auf diesen Plätzen nicht sehen können. Mangels Zeit wird dann aber trotzdem, mit einer halben Stunde Verspätung, auf diese Weise gespielt - damit man nicht vergebens angereist ist.

 

Die Stimmung ist aber ungebrochen und man freut sich über die neue Erfahrung - ein echter Pokerspieler scheut ja schliesslich auch zusätzlichen Hürden nicht!

In der Pause gibt es Zeit für kurze Häppchen und einen Strategieaustausch. Martin Bertschi, der schon vorgängig eine enorm aufwändige Strategie ausformuliert hatte und analysiert das Aggressions- und Skilllevel der einzelnen Gegner und bespricht entsprechende Anpassungen mit Alex Bochmann, der bereits Erfahrung im Matchpoker mitbringt.

Danach geht's, frisch gestärkt, aber leider noch immer mit den gleichen technischen Problemen, weiter für die nächsten 50 Hände in der gleichen Aufstellung. 

Der Ablauf ist nämlich folgendermassen: 50 Hände mit anschliessender Pause - weitere 50 Hände - Pause - dann Aufstellungswechsel und 50 Hände - Pause - letzte 50. 

Im Break vor dem letzten Viertel zeigt sich Österreich in Führung mit einem Overall Chipstack knapp im Minusbereich, während Deutschland über 100K Chips plus hat, aber lediglich auf Platz zwei steht. Dies verdeutlicht noch einmal klar: Nicht, wer die schiere Menge an Chips hält gewinnt, sondern es gilt die einzelnen Hände im Vergleich zu seinen Gegnern zu gewinnen. So darf man das nicht mit etwa einem Turnier vergleichen, wo die Stacks nicht nach jeder Hand ge-resettet werden. Konkret bedeutet das also, dass ganz andere Strategien eine Rolle spielen. Steigt man beispielsweise aus einem Three-Way-Pot Preflop aus, so überholt man also in der Punktewertung automatisch den Verlierer. 

Die Schweizer Nationalmannschaft merkt hier, dass andere Teams bereits ein besseres Gefühl für solche Situationen haben und die Herangehensweise im nächsten Wettstreit ganz anders aussehen wird. Noch ist man im Rennen, aber es gilt den letzten Viertel klar zu gewinnen.

Letztendlich schaffen wir es zwar nicht ganz nach vorne, aber man konnte den anfänglich letzten Platz noch zur Bronzemedaille gutmachen, was allgemein für ganz ein wenig Stolz sorgt...

So sind nach dem heutigen ersten Mal viele neue Eindrücke entstanden, der Teamgeist hat sich weiter gefestigt, alle haben gut gegessen und freuen sich wahnsinnig auf das nächste Kräftemessen und sind überaus zuversichtlich - Match Poker haben wir im Sack!

Hier noch einige Impressionen

05.06.2021

01.12.2020

21.11.2020

Heute findet der 3. Spieltag der Swiss Poker Leage in den kleinen aber überaus liebevoll eingerichteten Räumlichkeiten des Pokerclub Golden Run in Rieden bei Baden statt.

Alle Clubs treffen pünktlich ein, so dass das alle rechtzeitig erfasst sind, untereinander ausgehandelt ist, wer am TV-Table starten darf und der Floorman Remo Bischofberger alle ausstatten konnte mit Platzkarten. Beim Underground Poker Club Zürich gab es am Vorabend noch einen Last Minute Wechsel der Aufstellung und so sind heute Remo Dändliker, Roger Gertschen und Tobias Kügel aufgestellt. Der PC FullRing Wallisellen konnte nach einem Ausfall von Iwan Tschubarow lediglich einen Spieler stellen und so tritt Sertac Ay alleine an. Nach kurzer Absprache von Präsident und Floorman wird entschieden, dass er heute entsprechend des aktuellen Reglements als vollständige Mannschaft antreten kann da, dies weder einen Vorteil für sein Team noch einen Nachteil für die anderen Teams bringt. Mit welchen Sanktionen Full Ring rechnen muss, wegen der unterbesetzten Anreise, wird allerdings noch binnen 14 Tagen von der Ethikkommission entschieden. Er startet also an Tisch A und der Stack an Tisch B läuft mit. Full Ring kann seine 3 Spielerwechsel so nutzen, dass Sertac zwischen den Tischen wechseln kann, und entsprechend am Anderen Blinds und Antes unverteidigt verliert.

 

Spielstart pünktlich um 15:00 Uhr. Präsident Sascha Kouba erinnert alle an die absolute Maskenpflicht entsprechend der Schutzkonzepte SPSA und Golden Run. Ebenso noch der Hinweis am TV-Table die Karten immer für die Kameras sichtbar zu platzieren.

Immer wieder stehen Spieler aus dem Ringbereich auf; Strategiebesprechungen werden einander zugeraunt, es geht darum dem Tabellenleader UG nicht unnötig Punkte abzugeben, wie man gegen diesen oder jenen Spieler am besten vorgeht, oder wann man den nächsten Wechsel vollzieht.

 

Gut 40 Minuten scheidet als Erster Mergim

Krasniqi vom Gastgeberteam Golden Run aus,

nachdem er einen Grossteil seines Stacks mit

Pocket Jacks verloren hatte, in einer Hand ohne

Showdown, wo er das Gefühl hatte folden zu

müssen. In seiner letzte Hand entscheidet er sich

seine 2er All-In zu schieben und wird von Aces

sofort gecallt. Der Flop gibt mit einem Ass wenig

Hoffnung und Golden Run holt auf Tisch 2 keine

Punkte.

Kurz darauf ist es auf Tisch 1 für Raffael Liengme vorbei und nicht lange darauf erwischt es auch Marc Bregnard auf Tisch 2; heute gibt’s für Next Level Poker Sports leider keine Punkte zu holen.

Für etwa 45 Minuten passiert keine All-In Action und dann ist auch Martin Brügger von Straight Avenue Seat Open.

Es folgt erneut eine ruhigere Phase bevor es dann Schlag auf Schlag geht auf Tisch 2. Auf Platz 8 beendet Fabian Cadonau vom HSOP. Schon zwei Hände später wieder ein All-In, wobei Christoph Walser auf der schlechteren Seite landet. Er trifft mit A 10 auf K J seines Gegners; es floppt beides eine 10 aber auch ein König. Turn und River bringen keine Erlösung.

Direkt die nächste Hand bringt das Aus für Noldi Schuler von den Suited Connectors Schwyz und er ergattert sich einen Punkt für sein Team.

Endlich geht es auch auf dem Tisch 1 weiter und Adrian Zwah